Wie Du mit Darktable schnell mehr aus Deinen Bildern holst.

Ich knipse nun schon ein paar Jahre mit meiner Nikon D5300 in der Gegend rum. Viele der Bilder sind sehr schön geworden, viele davon allerdings nicht. Leider habe ich mich nie so richtig an irgendein Bildbearbeitungsprogramm getraut und die meisten Bilder so gelassen, wie sie aus der Kamera kamen.

Wenn man keine Erfahrung hat, will man ja auch nicht unbedingt viel Geld für teure Programme ausgeben.
Für Adobe Lightroom zahlt man ja schließlich regelmäßig Lizenzgebühren und wenn man die Software dann kaum nutzt, ist das mehr als ärgerlich.

Nun denn, um meine RAW Bilder zu entwickeln, benutze ich schon lange die kostenlose Software Darktable. Aber wie gesagt, bisher habe ich eigentlich kaum etwas an den Bildern geändert. Was ein großer Fehler war. Nun habe ich mich in den letzten Wochen doch mal ein wenig an die Software gewagt und etwas an den Reglern herumgespielt.
Das folgende Bild kam so aus der Kamera und ich habe nichts daran geändert.

Bild wurde nicht verbessert

Das nächste Bild habe ich dann allerdings mit Darktable verbessert.
Um diese Mattigkeit herauszukriegen, habe ich die brightness um -0,80 reduziert.
Dann habe ich die Saturation um 0,70 erhöht.
Und weil das Bild jetzt zu dunkel war, habe ich die Exposure um 0,70 erhöht.
Ich habe dann noch radius und amount unter „sharpen“ erhöht.
(Ich benutze die englischen Begriffe, weil ich die englische Darktable Version benutze und nicht weiß, wie hier genau übersetzt wurde.)

Bild wurde mit Darktable verbessert

Adjustments

Ich habe wirklich nicht länger als zwei Minuten gebraucht, um diese Änderungen vorzunehmen.

Übrigens, das Originalbild wurde versehentlich im JPG-Format aufgenommen. Man sieht also, dass es sehr einfach ist, ein mieses Bild mit Hilfe von Darktable in etwas viel Besseres zu verwandeln.

Nicht schlecht für eine freie Software, die für Linux, Windows und sogar Apples MacOS erhältlich ist.

Author: Alexis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.