Was ist Bitcoin?

Was ist Bitcoin?

Das Bild zeigt eine vergoldete Bitcoinmünze aus Eisen.
Allerdings handelt es sich hier nicht um einen echten Bitcoin, sondern nur um ein Sammlerobjekt für Bitcoin Fans.
Echte Bitcoins kann man nämlich nicht anfassen, dennoch handelt es sich bei Bitcoin um Geld.

Bitcoin ist ein Zahlungsmittel

Früher haben die Menschen u.a. seltene Muscheln, oder Schnecken wie z.B. die Kaurischnecke als Zahlungsmittel benutzt, um den Handel zu vereinfachen. Davor haben die Menschen die Waren einfach getauscht. Später entstand das Münzgeld und noch später das Papiergeld. Seit dem Jahre 2009 gibt es mit der Erscheinung des Bitcoins Geld, welches mit aufwendigen Rechenverfahren hergestellt wird und ebenfalls als Zahlungsmittel dient.
Allerdings kann ich mir mit Bitcoins keine Pizza kaufen, wenn die Pizzeria keine Bitcoins akzeptiert. Die allgemeine Akzeptanz von Bitcoin ist auch nach 11 Jahren recht bescheiden, was in erster Linie an den hohen Kursschwankungen liegt.

Wie werden Bitcoins hergestellt

Bitcoins werden mit der Hilfe von Rechenleistung geschürft. Es gibt jeden Bitcoin nur ein einziges Mal und es ist technisch nicht möglich Bitcoins zu kopieren oder zu vervielfältigen. Die Zahl der Bitcoins, die jemals geschürft werden, ist auf 21 Millionen begrenzt. Es wird nie mehr als 21 Millionen Bitcoins geben. Aus diesem Grunde ist der Bitcoin eine deflationäre Währung.

Bitcoin ist ein Wertspeicher

Bitcoin ist genau wie Gold, oder Silber ein Wertspeicher. Ich kann mir mit jeder Fiatwährung Bitcoin kaufen und einen Teil meines Kapitals speichern und absichern.
In Venezuela hatten wir 2018 eine Inflationsrate von 80.000%.
Die Menschen haben also so gut wie alles verloren. Wer sein Geld in Bitcoins abgesichert hätte, würde heute vermutlich zu den reichsten Menschen Venezuelas gehören.

Was kostet ein Bitcoin?

Heute, am 30.09.2020 kostet ein Bitcoin ca €9.150, oder US$10.770. Wer in Bitcoin investieren will, der braucht aber nicht so viel Geld.
Die kleinste existierende Einheit des Bitcoins nennt sich Satoshi und entspricht einen 100 Millionstel Bitcoin. Die Zahl hinter dem Komma ist also achtstellig. Würde ich mir heute also 10.000 Satoshi (0,0001 Bitcoins) kaufen, müsste ich €9,15 dafür bezahlen. Ich kann also auch mit kleinsten Beträgen in Bitcoin investieren. Allerdings muss man bedenken, dass noch Transaktionskosten anfallen. Deswegen sollte eine Bitcoin Investition nicht zu klein sein.

Wie oder wo kann ich Bitcoins kaufen?

Um Bitcoins zu kaufen und zu verkaufen, benötigst Du eine Handelsplattform für Kryptowährungen, wie z.B. Coinbase. Es gibt zwar noch viele weitere Handelsplattformen für Kryptowährungen, aber Coinbase dürfte mit seinen derzeit 35 Millionen Mitgliedern die größte sein.

Wie kann ich meine Bitcoins aufbewahren?

Hat man sich einmal Bitcoins gekauft, muss man diese natürlich auch fachgerecht aufbewahren, damit man jederzeit darauf zugreifen kann und damit sie vor Hackern und Dieben geschützt sind. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Software Wallet: Eine Software Wallet wird auf dem PC oder Smartphone installiert und sie speichert Deine privaten Schlüssel. Bitcoins, besser gesagt die Transaktionen werden immer auf der Blockchain gespeichert und nicht auf Deinem Rechner oder Smartphone. Geht Dein Rechner oder Smartphone kaputt und Du hast Deine private Keys nicht irgendwo sicher hinterlegt, dann kommst Du nicht mehr an Deine Bitcoins.
Eines der meistverwendeten Software Wallets ist Exodus und Du kannst damit neben Bitcoin noch eine Vielzahl weiterer Kryptowährungen, wie z.B. Ethereum, Litecoin, Tether, Chainlink etc verwalten. Weitere bekannte Software Wallets sind Guarda, Wasabi, Bitgo, Blockchain, Lumi, Jaxx und Electrum.

Hardware Wallet: Bei einer Hardware Wallet werden Deine Kryptowährungen auf einer Wallet im USB Stick Format gesichert, was deutlich sicherer als eine Software Wallet ist. Die bekanntesten Hardware Wallets sind Ledger und Trezor.

Börse & Handelsplattform: Du kannst Deine Bitcoins natürlich auch da lassen, wo Du sie gekauft hast, also beispielsweise bei Coinbase, oder crypto.com. Das hat den Vorteil, dass Du nur Deinen Benutzernamen und das Passwort brauchst, um von überall auf der Welt auf Deine Kryptowährungen zugreifen zu können. Es besteht aber die Gefahr, dass Unternehmen pleitegehen. Dann ist der Laden von heute auf Morgen dicht und es dürfte schwierig werden jemals wieder an sein Geld zu kommen.

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