O2…nie wieder !!!

Ich bin seit mindestens 10 Jahren treuer Kunde von O2 und es gab mal eine Zeit, da hatte ich O2 sogar Freunden und Bekannten empfohlen. Als noch nicht jeder Handybesitzer ein Flatrate hatte, war diese O2 Homezone eine Prima Sache. Hat man sich nämlich in seiner Homezone aufgehalten, konnte man selbst günstiger telefonieren. Was aber noch viel besser war, war die Tatsache, dass man selbst zum Ortstarif aus dem Festnetz erreichbar war. Ein wirklich tolles Feature und für mich der Hauptgrund bei O2 zu sein. Irgendwann wurde aber das Haus, welches einem im Display signalisiert hat, dass man in seiner Homezone ist, entfernt.

Ich habe noch einen etwas älteren Vertrag, bei dem ich kostenlos ins Festnetz und ins O2 Netz telefonieren kann. Aber in alle anderen Netze kostet es €0,29/min. Der Vertrag hat bisher €17,50 im Monat gekostet. Da ich das Handy nun auch geschäftlich nutze und oft Kunden in anderen Netzen anrufen muss, ist dieser Vertrag für mich schon lange nicht mehr sinnvoll.

Leider hatte ich die Kündigungsfrist im Mai 2014 um ein paar Tage verpasst und war nun gezwungen ein Jahr länger bei O2 zu bleiben, obwohl ich überhaupt nicht mehr über O2 telefoniere.

Ich kündigte also im Mai 2014 ein Jahr im voraus für August 2015. Daraufhin erhielt ich einen Anruf von O2, der in etwa so verlief:

O2 Mitarbeiter: Guten Tag, ich bin Ihr Kundenbetreuer und möchte gerne einmal wissen, wieso Sie Ihren Vertrag kündigen möchten.
Ich: Ich telefoniere so gut wie nie mit O2, weil €0,30/min einfach zu teuer ist.
O2 Mitarbeiter: Was halten Sie davon, wenn ich Ihre Grundgebühr auf €12,50 senke?
Ich: Wieso das? Das wäre ja fein, aber ich will auf gar keinen Fall dadurch eine Vertragsverlängerung oder Vertragsänderung.
O2 Mitarbeiter: Nein, nein. Ich bin ja Ihr Kundenbetreuer. Ich senke jetzt erst mal die Grundgebühr und dann können Sie es sich ja nochmal in einem Jahr lang überlegen.

Von nun an wurde mir also nur noch €12,50 monatlich abgebucht. Wie gesagt ich telefoniere nicht mehr mit O2. Die SIM Karte befindet sich in keinem Telefon und ich warte nur darauf, dass der Vertrag endlich ausläuft.

Nun wurde mir aber ein halbes Jahr später nicht mehr €12,50, sondern €19,99 im Monat abgebucht.
Also loggte ich mich bei O2online.de ein, um nach zugucken, wann der Vertrag genau ausläuft und wieso die Grundgebühr gestiegen ist. Auf beides fand ich keine Antwort, also rief ich die Hotline an.

Dort erfuhr ich, dass die Kündigung wieder rausgenommen wurde, weil ich ja zugestimmt hatte, dass die Grundgebühr gesenkt wird.

Erstens hatte ich nie zugestimmt, dass die Kündigung wieder rückgängig gemacht wird und zweitens hat der Mitarbeiter nie erwähnt, dass sich die Grundgebühr nach 6 Monaten wieder erhöht und zwar sogar noch mehr als vorher.

Hätte ich nicht nochmal bei O2 nachgehakt, hätte sich der Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.

Ich habe nun also erneut gekündigt und erneut bekam ich kurz darauf einen Anruf von O2.

Der Anruf verlief in etwa so:

O2 Mitarbeiter: Guten Tag, ich bin Ihr Kundenbetreuer. Ich möchte gerne einmal wissen wieso Sie gekündigt haben.
Ich: Rufen Sie mich bitte nicht mehr an, Sie haben versucht mich vor einem Jahr abzuzocken. Mein Vertrag hätte sich fast um 1 Jahr erneut verlängert. Lassen Sie mich bitte in Ruhe, O2 kommt für mich nie wieder in Frage. Schicken Sie mir bitte schnellstmöglich die Kündigungsbestätigung.
O2 Mitarbeiter: Ok, ich habe das notiert…ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag..blablabla…

Inzwischen habe ich die Kündigungsbestätigung erhalten. Nun habe ich schwarz auf weiß, dass mein Vertrag im August 2015 endet.

Nach meinem letzten Telefonat mit O2, wurde ich mindestens weitere 10 mal zu allen möglichen Tageszeiten angerufen. Ich gehe auf kein Gespräch mehr mit denen ein, sondern lege sofort wieder auf.

2 Kommentare

  1. Der letzte Laden: DSL immewr wieder gestört, Hotlines schlicht unrerreichbar (Wartzezeiten von üner 45 Minuten), Online-Störungsmeldung nicht möglich. NIe wieder !!!

  2. O2 Mobilfunk 4 Wochen Kostenlos testen – Irreführende Werbung, Leistungsversprechen wird in mehrfacher Hinsicht nicht eingehalten

    Die Firma Telefonica wirbt bundesweit mit einem kostenlosen Testangebot. Dieses wird in der Praxis nicht eingeräumt.

    Stattdessen pocht der Konzern auf sein 14 tägiges Widerrufsrecht und lässt Verbraucher nicht mehr aus dem 2- Jahres-Vertrag, obwohl die 4 Wochen Frist noch gar nicht abgelaufen ist. Im besagten Fall ist der Widerruf telefonisch 3 Tage nach Aktivierung der Karten erfolgt. Der Vertrag selbst ist 18 Tage zuvor geschlossen worden, wegen eines Umzugs der Rufnummer von vorherigen Provider jedoch noch nicht aktiviert worden.

    Daher kommt O2 nun auf die Idee, dass die 14 Tage Widerrufsrecht in den AGBs abgelaufen seien. Die 4-Woche Frist greift jedenfalls aber noch, und wird schlechterdings ignoriert, obwohl dieses bei Vertragsabschluss telefonisch explizit von „Kundenberaterin“ beworben wurde.

    Der Widerruf wird außerdem ignoriert, obwohl auch die Nutzung des Providers aufgrund mangelhaften Netzausbau so schlecht bzw. unmöglich ist, dass Fall1: ein 5 Minuten-Telefonat 6 mal neu begonnen werden muss und Fall 2: der nicht aktive Teilnehmer am Standort (im Bett liegend, das Handy daneben) von außerhalb 17 Mal innerhalb von 30 Minuten erfolglos angerufen wurde (5-8 Mal Klingelzeichen, dann Ansage „Teilnehmer ist nicht erreichbar“. Fall 3 (Außerhalb des Heimatstandorts, aber bei der Freundin): Gar kein Netz verfügbar, telefonische Erreichbarkeit, zum Beispiel für Notrufe nur über den Nachbarn möglich, und das im 21 Jahrhundert. Fall 4: Die Up- und Download-Rate der Mobilen Daten am Heimat-Standort liegt dauerhaft bei gemessenen 20 KiloBit/ Sekunde. Und oftmals ist das Internet ganz weg.

    Es ist ein Hohn und unlauterer Wettbewerb, das O2 – Telefonica in seiner plakatierten Werbung vom „Besten Netz Deutschlands“ schreibt und wirbt. Das ist es auf jeden Fall nicht in den vorliegenden Fällen.

    Zur Beschwerde: Telefonica hatte dazu nur ein Schreiben mit Standard-Sätzen bereitgehalten und zurückgesendet. Auf die konkrete Beschwerde wurde mit keiner Silbe Bezug genommen.

    Der Provider verletzt sein Leistungs- und Werbeversprechen gleich in mehrfacher Hinsicht. Dokumentation zum Verhalten, sowie Schriftverkehr liegt vor und kann beigestellt werden.

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