Bei Kreuzburger gab es den schlechtesten veganen Burger meines Lebens.

Letzten Samstag war ich mit meiner Frau in Berlin und suchte am Abend was leckeres, veganes zu essen. Wir waren in Friedrichshain und eigentlich war uns nach einem Falafel Sandwich oder ähnlichem. In der Gegend gibt es jedenfalls unzählige Dönerläden, die auch vegane Speisen anbieten. Wie auch immer, wir liefen an der Kreuzburger Filiale in der Grünberger Straße vorbei und bekamen spontan bock auf nen Burger, da es dort vegane Burger gab und die Preise durchaus akzeptabel sind.

Ich nahm den veganen Prenzlburger und meine Frau den veganen Hellersdorfer. Insgesamt gibt es 5 verschiedene vegane Burger bei Kreuzburger, nämlich noch den Tofuburger, den Pankower und den Köpenicker.

Der Prenzlburger ist ein dunkler veganer Burger im Beef-Style mit Fleisch ähnlicher Konsistenz und hergestellt aus einem Soja-Weizen-Mix. So oder so ähnlich steht es jedenfalls auf der Speisekarte. Auf der Karte steht ebenfalls, dass alle Burger mit frischem Mixsalat, eingelegten sauren Gurken, Tomaten, Zwiebeln und hausgemachter Sauce belegt sind.

Nun denn, mein Beef-Style Patty erinnerte mich an die billigsten vorgebratenen Patties, die ich zuletzt vielleicht vor 10 Jahren in irgendeinem Discounter aus der Tiefkühltruhe zog und für das ich kaum mehr als 3 Euro für ein Zehnerpack bezahlt habe. Vor 10 Jahren habe ich ja noch Fleisch gegessen und so hat es auch geschmeckt, nach billigstem Tiefkühlfleisch. Ich hatte ernsthaft bedenken, dass man einen Fehler gemacht hat und mir versehentlich einen Fleischpatty untergejubelt hat. Aber das Teil soll ja auch nach Fleisch schmecken, also vielleicht war es wirklich vegan. Der Burger selbst war langweilig mit langweiligem Salat und keiner leckeren Sauce.

Den Hellersdorfer von meiner Frau mit Chicken Style Geschmack habe ich nicht probiert, aber ihr hat der Burger auch nicht geschmeckt. Will man in Berlin Friedrichshain etwas LECKERES Veganes essen, dann ist Kreuzburger definitiv nicht die richtige Wahl in meinen Augen. Das einzig gute war, dass es relativ günstig kaltes Bier gab.

Wenn ich das nächste mal in Berlin bin, werde ich jedenfalls nicht nochmal bei Kreuzburger essen.

Leider habe ich vergessen ein Foto zu machen.

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